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VV-Pressemitteilung: Zollkollaps am Hochrhein dauerhaft verhindert

Grenzüberschreitendes Treffen: Zollkollaps am Hochrhein dauerhaft verhindert – Konstruktiver Dialog wird fortgeführt

VV Baden, Freiburg, 06.03.2017:

Der grenzüberschreitende Warenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz  kann in den kommenden Jahren weiterhin uneingeschränkt über das Zollamt Bargen sowie die am Hochrhein gelegenen Zollämter abgewickelt werden. Die bisherigen Dienstleistungen und Öffnungszeiten bleiben auch trotz des erforderlichen Stellenabbaus innerhalb der Eidgenössischen Zollverwaltung unverändert bestehen. Darüber hinaus soll ein regelmäßiger Austausch zwischen Zollverwaltung und Wirtschaft sicherstellen, dass der Warenverkehr auch künftig reibungslos fließt und kontinuierlich verbessert wird. Das sind die Ergebnisse eines gemeinsamen Gesprächs zwischen der Zollkreisdirektion Schaffhausen und Wirtschaftsbeteiligten aus dem schweizerisch-deutschen Grenzraum sowie dem Verband des Verkehrsgewerbes Baden e.V. bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg.

„Um die Zollabfertigung in Bargen auch künftig in gewohntem Umfang aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die von National- und Ständerat beschlossenen Sparvorgaben umzusetzen, werden die Prozesse bei der Zollstelle Bargen – wie auch bei anderen Zollstellen – grundlegend optimiert. Das betrifft aber ausschließlich die Organisation und Verbesserung interner Abläufe und Strukturen. Für Unternehmen, die das Zollamt Bargen und andere Zollämter zur Abwicklung des schweizerisch-deutschen Warenverkehrs nutzen, ändert sich nichts – weder am Dienstleistungsumfang, noch an den Öffnungszeiten“, stellte Fredy Bucher, Direktor des 2. Zollkreises, klar.

Insbesondere bei den Export- und Transportunternehmen im schweizerisch-deutschen Grenzraum haben sich die Zollämter durch eine reibungslose und schnelle Zollabwicklung bewährt. „Die Auskunft der Zollkreisdirektion über die Zukunft des Zollamtes Bargen sowie der anderen Zollämter gibt uns nun die notwendige Planungssicherheit. Gleichzeitig können auch wir als Wirtschaftsbeteiligte noch ein Stück mehr zur effizienteren Zollabwicklung beitragen, beispielsweise durch die verstärkte Nutzung des elektronischen Verfahrens“, so das Resümee von Johann Budak, Niederlassungsleiter der Spedition barth in Donaueschingen und Mitglied im IHK-Verkehrsausschuss. Peter Welling vom Verband des Verkehrsgewerbes Baden sowie die Vertreter der Schweizer Verkehrsverbände bestätigten nochmals die Relevanz der Zollämter für die ansässigen Wirtschafts- und Logistikbetriebe und begrüßten den abschließenden Entscheid des Schweizer Bundesrates.

Zufrieden mit den Ergebnissen ist auch IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez: „Dieser konstruktive Dialog über grenzüberschreitende Angelegenheiten ist alles andere als selbstverständlich. Als IHK greifen wir das Angebot der Zollkreisdirektion Schaffhausen zur Fortführung der Gespräche sehr gerne auf und stehen gemeinsam mit den Verbänden als Plattform selbstverständlich auch in Zukunft zur Verfügung.“

ihk treffen zollamt bargen

Der konstruktive Dialog zwischen Zollkreisdirektion Schaffhausen und Wirtschaftsbeteiligten aus dem schweizerisch-deutschen Grenzraum wird fortgeführt, das ergab das Treffen in der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. (Bildnachweis: IHK)