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Pressemitteilung: Neue Rahmen- und Preisvereinbarungen

Neue Rahmen- und Preisvereinbarungen für Krankenfahrten mit AOK/SVLFG ab 01.05.2019 in Baden-Württemberg

Freiburg, 06.05.2019:

Den Verbänden des Verkehrsgewerbes in Baden und Württemberg ist es gelungen, die erstmals im Jahre 2016 auf Besetzkilometerbasis umgestellte Abrechnungsbasis für Krankenfahrten für die Zeit bis 2021 fortzuschreiben. Die Verhandlungen mit AOK und dem SVLFG hatten nach 7 Unterbrechungen zu folgenden Ergebnissen geführt:

Bisher

Außerhalb Pflichtfahrgebiet

Grundpreis:            €   2,90

Besetztkilometer:    €   1,90

„Rundlauf“:             €   1,00

Wartezeit:               €   0,47 / min

Mindestentgelt:       € 10,00

Innerhalb Pflichtfahrgebiete

Taxitarif abz. 9 % wo möglich

01.05. – 31.12.2019

Außerhalb Pflichtfahrgebiet

Grundpreis:            €   3,50

Besetztkilometer:    €   1,90

„Rundlauf“:             €   1,00

Wartezeit:               €   0,47 / min

Mindestentgelt:       € 10,00

Innerhalb Pflichtfahrgebiete

Taxitarif abz. 9 % wo möglich

01.01.2020 – 30.04.2021

Außerhalb Pflichtfahrgebiet

Grundpreis:            €   4,00

Besetztkilometer:    €   1,95

„Rundlauf“:             €   1,05

Wartezeit:               €  0,53 / min

Mindestentgelt:       € 10,00

Innerhalb Pflichtfahrgebiete

Taxitarif abz. 9 % wo möglich

Wichtig: Für das Pflichtfahrgebiet von Freiburg und angrenzenden Gemeinden soll auch zukünftig abweichend vom Taxitarif eine ab 1.6.2019 angehobene Pauschale als Sondervereinbarung in Höhe von € 15,-(bisher € 13,65) bis € 20,- (bisher € 18,90) gelten, ja nach Beförderung innerhalb oder zwischen den einzelnen Stadtgebieten.

In den anderen Pflichtfahrgebieten sollen die jeweiligen Taxitarife abzüglich des der AOK/SVLFG zugestandenen Abschlages von 9% gelten, vorbehaltlich der den Unteren Verkehrsbehörden angezeigten bzw. von ihnen genehmigten Sondervereinbarung gem. § 51 Abs. 2 PBefG.

Wichtig: Die hierfür notwendigen Anmelde- bzw. Genehmigungsverfahren, für die es der Vorlage der von allen Beteiligten unterzeichneter Rahmen- und Preisvereinbarungen bedarf, können vor dem 01.06.2019 nicht abschließend realisiert werden. Deshalb stellt der Abzug von 9 % im Monat Mai 2019 einen Tarifverstoß gegen die Taxitarife innerhalb der Pflichtfahrgebiete dar und ist nicht gestattet.

Über die endgültige rechtsverbindlich unterschriebenen Preisvereinbarungen, die neu einzureichenden Verpflichtungsscheine sowie die neuen GPOS-Listen werden die Verbände rechtzeitig unterrichten und diese im Downloadbereich ihrer Websites zur Verfügung stellen.

Wieder einmal konnten die Verbände unter Beweis stellen:
Einigkeit macht stark- Verbandsmitgliedschaft zahlt sich aus

F.d.R.i.S.d.P.:
Verband des Verkehrsgewerbes Baden e.V.
Gschf. Vorstand Dipl.-Vw. Peter Welling

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